So Heißt der Bruder einer geschätzten Freundin aus dem Zukunftsdorf SonnErden. Ein Ort der an anderer Stelle einer ausführlicheren Einleitung bedarf. Als Ich Olga während meiner Künstlerresidenz in SonnErden besser kennen lernte wurde mir schnell klar was für einen besonnenen Menschen Ich vor mir habe. Damals gab es noch keinen Grund ausführlicher über ihren Bruder zu sprechen, doch das würde sich schnell ändern.
Die Künstlerresidenz ging zu Ende und die Omnibus-Tour setzte sich fort. Diesmal durfte ich auch den Fahrersitz bekleiden. Das zweite Mal überhaupt, dass der OMNIBUS in SonnErden war, machte meinen Sommer in SonnErden rund, So fuhr Ich ende August anfang September den Omnibus aus eigener Kraft an den Ort an dem Ich auch meinen Führerschein bestanden habe.
Dort hatte Ich gleich doppeltes Glück was vertrauenswürdige und direkte Informationen aus Russland anbelangt. Angesichts der zunehmenden Emotionalisierung in Richtung Krieg und Russland, die Ich tagtäglich auf den Straßen Deutschlands in Einzelgesprächen diagnostizieren musste, war es mir eine regelrechte Freude, dass Olga von Ihrem Bruder berichtete wie er mit dem Fahrrad vom Berlin nach Moskau fuhr und wie brühwarm Ich einen kleinen Einblick davon bekommen durfte, was – der mir immernoch unbekannte – Pablo, seiner Schwester bisher so berichtet hat.
Spontan, aber still bei mir habe ich mich darüber geärgert, dass ich davon nicht bei der Entstehung schon wusste. Ich hatte zu Beginn des Krieges mit dem Gedanken gespielt eine Pilgerreise an die Front zu machen, aber mich dann wieder meinem nicht so alltäglichen Alltag hingegeben.
Ich habe Hochachtung für das was Pablo getan hat und hoffe ihm bald einmal zu begegnen. Umso mehr freut es mich, dass wir vor drei Tagen quasi zu Kollegen geworden sind, denn am 15. Jan. 2026 ist sein Bericht bei Manova erschienen. Hier findest du seinen Artikel.
Seine Perspektive und die unbeirrbare Klarheit seiner Worte, verdienen meine absolute Leseempfehlung.

In freundschaftlicher Assoziation und als Bruder in der Haltung danke Ich Dir, Pablo, für die Reise die Du auf Dich genommen hast!!!
„Aus Respekt und in Aufrichtigkeit meinen Vorfahren gegenüber weigere ich mich, mir als Deutscher zum dritten Mal den Krieg einreden zu lassen!“
Pablo Krappmann